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Ende November 2004 hat sich die APS (Arbeitsgemeinschaft Patientenverbände und Selbsthilfegruppen) in Schleswig-Holstein gegründet. Ca. 250 Patientengruppen haben sich ihr mittlerweile landesweit angeschlossen.

Ihr Ziel ist es, das öffentliche Interesse stärker auf die Probleme der Selbsthilfegruppen zu lenken. Außerdem sollen Konzepte für die Vereinfachung von Antragsformularen erstellt werden, um chronisch Kranke von Formalitäten zu entlasten.

Die Schlagkraft erhöhen und Meinungen bündeln, um in der Gesellschaft damit größeres Gehör zu finden, das waren wesentliche Gründe für den Zusammenschluss vieler Selbsthilfegruppen in der APS.

Selbsthilfegruppen sind freiwillige, meist lose Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richten, von denen sie entweder selber oder als Angehörige betroffen sind.
Sie wollen mit ihrer Arbeit keinen Gewinn erwirtschaften. Ihr Ziel ist eine Veränderung ihrer persönlichen Lebensumstände und häufig auch ein Hineinwirken in ihr soziales und politisches Umfeld.

Die Arbeit von Selbsthilfegruppen bezieht sich vor allem auf ihre Mitglieder
und nicht auf Außenstehende; darin unterscheiden sie sich von anderen Formen des Bürgerengagements. Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Helfern geleitet; gelegentlich werden allerdings Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzu gezogen.(Zitiert nach „Definition des Fachverbandes Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V“.)

Alle Selbsthilfegruppen haben mit ähnlichen oder gleichen Problemen zu kämpfen, diese sind vielfältig - fehlende Räume, Geldmangel, fehlende Informationen und Kenntnisse für rechtliche Fragen, Überlastung mit Aufgaben einzelner Teilnehmer, mangelnde Unterstützung usw.

Die Arbeitsgemeinschaft der Patientenverbände und Selbsthilfegruppen SH (APS) will als unabhängiger Zusammenschluss aller Selbsthilfegruppen einen algemeinen Informationsaustausch ermöglichen sowie die gemeinsamen Probleme aufgreifen und Lösungen erarbeiten.

Wie alle Selbsthilfegruppen lebt die APS allerdings von dem Engagement ihrer Mitglieder. Leider war bei den letzten Treffen die Teilnahme sehr gering, so dass nunmehr die Frage geklärt werden muss, ob überhaupt noch ein Bedarf für eine „übergeordnete“ Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfe besteht.

Wir möchten Sie deshalb bitten, uns Ihre Meinung bzw. Ihre Wünsche bezüglich der Themen für die nächsten Veranstaltungen mitzuteilen. Auch wenn Sie kein Interesse mehr an einer Teilnahme haben, bitten wir um entsprechende Rückmeldung.

 

Ansprechpartner

Heidemarie Berke

Sprecherin der APS
(LAG Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V., Tel. 04342 / 903 440 7, Mail berke(at)herzintakt.net)

Jens Siewert

Stv. Sprecher der APS
(Polio Landesverband Schleswig-Holstein, Tel. 04342 / 2547, Mail ste.za(at)t-online.de)

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